Häufige Fragen

Wie soll das Gelände bebaut werden?
Wir wollen bei der in Kooperation mit der Landeshauptstadt München geplanten Quartiersentwicklung den Schwerpunkt auf Wohnen legen. Geplant sind Eigentums- und Mietwohnungen für Familien, Paare und Singles, ergänzt durch kleinteiliges Gewerbe wie Geschäfte, Cafés oder Arztpraxen, aber auch Kindergärten und Kindertagesstätten. Darüber hinaus planen wir weitläufige öffentliche und private Grünflächen mit Spielanlagen für Kinder zu errichten.

In welchem Ausmaß werden hier Grünflächen geschaffen?
Mit der anstehenden Quartiersentwicklung wollen wir eine bislang ausschließlich industriell genutzte, vollständig versiegelte Fläche in nicht unerheblichem Umfang begrünen. Neben einer großen öffentlichen Grünfläche sind auch relevante Grünzonen zur privaten Nutzung vorgesehen. Für die Bevölkerung der Au entsteht dadurch in unmittelbarer Nachbarschaft zu der beliebten Traditionsgaststätte Paulaner am Nockherberg eine Naherholungsfläche mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder.

 

Wann startet der Verkauf der Eigentumswohnungen?

Mit dem Verkauf der Eigentumswohnungen auf dem Teilareal Falkenstraße wird voraussichtlich im Oktober 2017 begonnen. Lassen Sie sich jetzt für das Objekt «Am Alten Eiswerk» unter Telefonnummer +49 89 9238-225 oder per E-Mail unter wohnen@hausbau.de vormerken. Die Verkaufsprospekte werden, einhergehend mit dem Baugenehmigungsverfahren, ab Oktober 2017 aufgelegt und an Sie verschickt.

 

Vereinzelt wird hier von Gentrifizierung gesprochen. Es wird befürchtet, dass eine Luxus-Bebauung entstehen soll, die den Charakter des ganzen Viertels verändern könnte.
Die Sorge vor einem Luxusquartier ist unbegründet. Allein schon die Vorgaben der Stadt sorgen dafür, dass die übliche Münchner Mischung entstehen wird. Die Vorgaben der SoBoN werden selbstverständlich eingehalten. Somit wird es Produkte in unterschiedlichen Preisklassen geben.
 
Wie werden die Bürger an der Planung beteiligt?
Von Beginn der Planungen an war uns eine frühzeitige Bürgerinformation und Beteiligung über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehend ein wichtiges Anliegen: Bereits im Oktober 2012, noch vor der Auslobung des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs, haben wir zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung eingeladen. Der anschließende Wettbewerb wurde zweistufig konzipiert, sodass die Bürgerinnen und Bürger nach einer ersten Auswahl von Preisgruppen die Möglichkeit hatten, sich im Rahmen einer Bürgerwerkstatt und einer Erörterungsveranstaltung der Landeshauptstadt München intensiv mit den Arbeiten auseinanderzusetzen und ihre Anregungen, ihre Kritik und ihre Wünsche einzubringen. Diese wurden an die Architekturbüros für die Überarbeitung ihrer Entwürfe weitergegeben. Flankiert wurden diese Maßnahmen von zwei Ausstellungen der Architekturentwürfe, öffentlichen Begehungen des Areals und Informationsabenden. Nach der finalen Entscheidung des Preisgerichts haben wir zusammen mit der Landeshauptstadt der Öffentlichkeit die Siegerentwürfe für jedes Teilgebiet vorgestellt. Unter der Federführung der Erstplatzierten Preisträger startete im Anschluss das Bebauungsplanverfahren. 2014 und 2015 haben wir erneut in nicht gesetzlich vorgeschriebenen Informationsveranstaltungen den aktuellen Planungsstand vorgestellt.

Hat die Bayerische Hausbau Erfahrung im Hinblick auf Quartiersentwicklungen?
Im Hinblick auf Quartiersentwicklungen können wir vielerlei Erfahrung vorweisen. Bereits in den sechziger Jahren haben wir den Arabellapark entwickelt, laut Münchens Oberbürgermeister Christian Ude der Prototyp einer gelungenen Quartiersentwicklung, die die Bereiche Wohnen und Gewerbe harmonisch vereinen. Es folgten Quartiersentwicklungen wie der Zamila- und der Kustermannpark in München oder der MOM-Park in Budapest, im Sommer 2015 haben wir das Wohnquartier auf dem Shoppingcenter Milaneo in Stuttgart fertiggestellt.
 
Wie viel investieren Sie in die Projektentwicklung in der Au?
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir hierzu keine Angaben machen.
 
Manche Anwohner haben Bedenken vor dem Baulärm, der jahrelang in der Au herrschen wird.
Dort, wo Wohnraum entsteht, ist ein gewisser Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir werden allerdings vor Baubeginn einen Ansprechpartner benennen, der sich um die Anliegen der Anwohner kümmern wird.
 
Sie planen einen Großteil an Wohnungen. Inwiefern wird sich das auf den Verkehr auswirken?
Der innerstädtische Schwerlastverkehr gehört mit dem Wohnquartier am Nockherberg der Vergangenheit an: 280 LKWs fallen pro Tag weg. Hinzu kommen die PKW-Fahrten der Anwohner. Der Verkehr kann durch die angrenzenden Straßen bewältigt werden, das haben Gutachten ergeben.